DER BLOG

Wertungen

05.Mai 2014

Wertungen machen einem häufig das Leben schwer. Natürlich finden wir bestimmte Dinge gut oder schlecht. Doch es ist ein wesentlicher Unterschied, ob MIR etwas nicht gefällt oder ob ich etwas bzw. jemanden grundlegend abwerte, z.B. "Das ist falsch.", "Das macht man nicht.", "Das sieht scheiße aus.", "Das kann doch jedes Schulkind." oder "Dein Verhalten ist nicht in Ordnung." Selbst wenn von 100 Leuten 99 meinen Standpunkt teilen würden, ist es wenig hilfreich, sich darauf zu berufen und das Verhalten anderer zu bewerten und damit meist abzuwerten - sofern ich denn möchte, dass der andere meinen Standpunkt interessiert wahrnehmen und eine Verhaltensänderung in Erwägung ziehen soll.

Daher ist die Empfehlung des FÜhR DEIN LEBEN-Teams, ein wertungsfreies Leben zu führen. Dazu muss man noch nicht einmal idealistisch motiviert sein, denn wer gewohnt ist zu werten, wertet sich auch häufig selbst (ab). Das ist so, als ob Du Dir selbst eine reinhaust. So gesehen kann Dich purer Eigennutz dazu inspirieren, die Wertungen in Deiner Sprache und Deiner Haltung auf ein sozialverträgliches Minimum herunterzufahren.

Idee: Gehe aufmerksam durch den Tag, bemerke Deine (Ab)Wertungen, formuliere sie als wertungsfreie Ich-Botschaften und schau, was passiert...

„Den Knall, den man selber hat, hört man meist nicht.“

Doc Happinez